Bei der Demenz handelt es sich um eine Erkrankung des

Gedächtnisses. Dies zeigt auch die Bedeutung des Wortes "DEMENZ" -

"vom Gehirn bzw. vom Gedächtnis entfernt zu sein".


Hierbei kann es zu Einschränkungen der Merkfähigkeit, zu Problemen, neue Inhalte zu erlernen und früher bekannte Inhalte zu reproduzieren, kommen.

Außerdem können Schwierigkeiten auftreten:

  • beim abstrakten Denken,
  • im Urteilsvermögen,
  • bei der Konzentrationsfähigkeit,
  • bei der Aufnahme und Verarbeitung von Informationen,
  • im Kurz- und Langzeitgedächtnis,
  • im Sozialverhalten,
  • beim Zeitgefühl,
  • im Bereich der Orientierung,
  • durch motorische Unruhe.

Die Erkrankung ist nicht heilbar. In der Therapie ist es wichtig, einen  Ansatz zu finden, welche Möglichkeiten ein Mensch im jeweiligen Krankheitsstadium noch hat und über welchen Weg ein Zugang zur Interaktion möglich ist, z.B. durch

,
  • Automatismen und Abfolgen,
  • Rhythmus und Musik,
  • Berühren und Führen,
  • Tätigkeiten des täglichen Lebens,
  • Erinnerungen im Langzeitgedächtnis,
  • Biographiearbeit,
  • Stimulation gespeicherter Bewegungsmuster.

Ein vorrangiges Ziel ist es, dem erkrankten Menschen durch Zuwendung zu helfen, sein Leben mit der Krankheit zu bewältigen, so lange wie möglich in Bewegung zu bleiben und durch Beratung der Angehörigen den Umgang zu erleichtern, aufgrund eines besseren Verständnisses.

Es ist angedacht, Gruppenangebote anzubieten, wenn die Betroffenen ähnliche Schwierigkeiten aufweisen. Eine Gruppe hat den Vorteil, noch mehr Bewegungsübungen anbieten zu können. Dadurch entsteht mehr Dynamik und Anreiz mitzumachen. Aufgrund der Gruppendynamik erreicht man vielleicht Ergebnisse, die ohne die Gruppe nicht möglich wären. Dies muss aber auf die Bedürfnisse des Einzelnen abgestimmt sein, die Gruppenmitglieder müssen sich untereinander verstehen und die Probleme des anderen Mitglieds akzeptieren.